Hafenanlage mit Kaimauer und funkbasiertem Bauwerksmonitoring

Monitoring für Hafenanlagen und Logistikbauwerke.

Kaimauern, Spundwände, Kranbahnen und Hochregallager sind hoch belastet und teils überflutet. Funkbasierte Sensorik erfasst Korrosion, Risse, Neigung und Pegel kontinuierlich, ohne Kabel und ohne Unterbrechung des Betriebs.

Nutzen für Betreiber

Warum Betreiber ihre Hafen- und Logistikbauwerke überwachen

Kaimauern, Kranbahnen und Hallenböden sind hoch belastet und teils schwer zugänglich. Kontinuierliche Daten schaffen Sicherheit, halten den Betrieb am Laufen und verlängern die Nutzungsdauer.

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Betrieb ohne Unterbrechung

Funkbasierte Sensoren melden Veränderungen im laufenden Betrieb. Umschläge, Kranfahrten und Lagerlogistik gehen weiter, ohne aufwendige manuelle Kontrollgänge.

Schäden früh erkennen

Korrosion, Rissbildung und Setzungen zeigen sich in den Messdaten, lange bevor sie sichtbar werden. So bleibt Zeit, gezielt und günstig zu reagieren.

Auch unter Wasser messbar

Komplett überflutbare Risssensoren erfassen Risse an Wasserbauwerken zuverlässig, auch dauerhaft unter Wasser im Bereich von Kaimauern und Spundwänden.

Ohne Kabel und Baustrom

Kabel- und energielose Sensorik lässt sich auch an schwer zugänglichen Bauteilen nachrüsten, ohne Verkabelung und ohne externe Stromversorgung.

Zustand objektiv belegt

Eine lückenlose Datengrundlage dokumentiert den Bauwerkszustand über die Zeit. Das entlastet bei Instandhaltung, Nachweisen und Diskussionen mit Gutachtern.

Fernüberwachung per IoT

Messwerte werden über NB-IoT sicher übertragen. Sie behalten den Zustand Ihrer Anlagen aus der Ferne im Blick, rund um die Uhr.

Hafenbauwerk im Querschnitt Live-Demo
Lager
Neigungssensor Korrosionssensor Risssensor (überflutbar) Pegelsensor

Live-Monitoring

Ein Bauwerk, viele Messgrößen

An einer einzigen Kaimauer greifen verschiedene Sensoren ineinander: Neigung oben, Korrosion und Feuchte im Beton, Risse bis unter die Wasserlinie und der Pegelstand davor. Alle Werte laufen zentral zusammen.

Neigung Kaimauer

0

Rissbreite

0

Betonfeuchte

0

Pegelstand

0

Beispielwerte zur Veranschaulichung.

Was wir überwachen

Vom Wasserbau bis zur Lagerhalle

Für jedes Bauteil die passende Sensorik, kombiniert zu einem durchgängigen Monitoring der gesamten Anlage.

Überwachung einer Kaimauer im Hafen mit funkbasierten Korrosions- und Feuchtesensoren
Wasserbau

Kaimauern & Spundwände

An Kaimauern und Spundwänden greifen Salzwasser und wechselnde Wasserstände die Bausubstanz an. Korrosions- und Feuchtesensoren erfassen den Zustand im Beton, überflutbare Risssensoren überwachen Risse bis unter die Wasserlinie.

Deformations- und Neigungssensor zur Überwachung von Kranbahnen und Verkehrsflächen
Umschlag & Kran

Kranbahnen & Verkehrsflächen

Kranbahnen und schwer belastete Umschlagflächen reagieren empfindlich auf Setzungen und Verformungen. Neigungs- und Setzungssensoren erkennen, wenn sich die Geometrie verändert, bevor der Betrieb gefährdet ist.

Neigungssensor zur Überwachung von Hallenböden und Hochregallagern in der Logistik
Logistik & Lager

Hallen, Logistikflächen & Hochregallager

In Logistikhallen und Hochregallagern führen Setzungen im Boden und in den Regalfundamenten zu Schieflagen. Kontinuierliche Neigungs- und Setzungsdaten sichern Standfestigkeit und Betriebssicherheit der Lagertechnik.

Zur Branche Hochregallager & Intralogistik

Aus der Praxis

Referenz: Kaimauer im Hafen von Rotterdam

Ein Beispiel dafür, wie funkbasierte Sensorik den Zustand kritischer Hafenbauwerke über die Zeit sichtbar macht.

Zwei CorroDec-2G-Sensoren, einer mit rotem und einer mit metallischem Gehäuse, eingebaut zwischen Bewehrungsstäben im Beton
Hafen Rotterdam

Kaimauer-Monitoring mit CorroDec 2G

Zur Sicherung einer Kaimauer im Hafen von Rotterdam kamen Korrosions- und Feuchtigkeitssensoren der Generation CorroDec 2G zum Einsatz. Sie erkennen strukturelle Schäden durch Korrosion und Feuchte frühzeitig, damit rechtzeitig gehandelt werden kann.

  • Kabellos und batterielos über RFID, nachrüstbar im Bestand
  • Antennenverlängerung bis 50 Meter Tiefe möglich
  • Vom Fraunhofer-Institut qualitätsgesichert und geprüft
  • Vollständige Fernüberwachung über NB-IoT
Projekt im Detail ansehen

Monitoring für Ihre Hafenanlage

Kaimauer, Spundwand, Kranbahn oder Logistikfläche: Schildern Sie uns das Bauwerk. Wir stimmen Sensorik und Messkonzept auf die Belastung vor Ort ab.

Roman Koch Roman Koch

Datenplattform

Alle Messwerte auf einer Plattform

Die Sensoren übertragen ihre Messwerte per Funk an die Datenplattform. Dort werden sie ausgewertet, dokumentiert und laufend gegen Ihre Grenzwerte geprüft.

  • KI bei der Datenanalyse
  • Nutzerorientierte Reportings
  • Kontinuierliche Auswertung
  • Warn- und Alarmschwellen
  • Alarmierung per E-Mail und SMS
  • Fernzugriff rund um die Uhr
Mehr zu Überwachung & Alarmierung
Monitoring-Plattform Beispielansicht
Messverlauf im Sollbereich
Warnschwelle
  • KI bei der Datenanalyse Zustand im Sollbereich
  • Nutzerorientierte Reportings Bericht bereit
  • Alarmierung Grenzwerte überwacht

Entscheidungsgrundlage

Was Sie an der Hafenanlage entscheiden können

Kaimauern und Kranbahnen stehen unter Dauerlast und im Salzwasser. Entschieden wird meist zwischen Umschlagleistung und Bauwerksschonung.

  1. 01

    Liegeplatz sperren oder weiter belegen

    Der dokumentierte Zustand der Kaimauer trägt die Entscheidung, ob ein Liegeplatz in Betrieb bleibt oder aus dem Umschlag genommen wird.

  2. 02

    Lastgrenzen für Umschlaggerät festlegen

    Verformungs- und Neigungsdaten zeigen, wie das Bauwerk auf die tatsächliche Beanspruchung reagiert. Daraus lassen sich Grenzen für Kran- und Fahrzeuglasten ableiten.

  3. 03

    Taucherinspektionen gezielt ansetzen

    Eine Unterwasserinspektion ist teuer und aufwendig. Sensorik im und am Bauwerk zeigt, wo sie sich lohnt und wo sie warten kann.

  4. 04

    Korrosionsschutz vor dem Schaden erneuern

    Feuchte- und Korrosionswerte im Beton zeigen den Angriff, lange bevor Abplatzungen sichtbar werden. Das verschiebt die Maßnahme vom Sanieren zum Vorbeugen.

  5. 05

    Im laufenden Umschlagbetrieb sanieren

    Wer weiß, welcher Abschnitt kritisch ist, plant die Maßnahme abschnittsweise und hält den Betrieb aufrecht.

FAQ

Häufige Fragen zu Häfen & Logistik

Können Sensoren auch unter Wasser eingesetzt werden?
Ja. Für Wasserbauwerke setzen wir komplett überflutbare Risssensoren ein, die Risse auch dauerhaft unter Wasser zuverlässig erfassen. So lassen sich Kaimauern und Spundwände bis unter die Wasserlinie überwachen. Die Sensoren sind kabel- und energielos und benötigen vor Ort keine Stromversorgung.
Stört die Installation den laufenden Hafen- oder Lagerbetrieb?
Nein. Weil die Sensorik funkbasiert und ohne Baustrom arbeitet, entfällt aufwendiges Kabelziehen. Die Montage lässt sich in den laufenden Betrieb einplanen, sodass Umschlag, Kranfahrten und Lagerlogistik weiterlaufen können.
Welche Bauwerke im Hafen und in der Logistik lassen sich überwachen?
Typischerweise Kaimauern und Spundwände, Kranbahnen und Verkehrsflächen sowie Hallen, Logistikflächen und Hochregallager. Je nach Bauteil kombinieren wir Korrosions- und Feuchtesensoren, Rissmonitoring, Neigungs- und Setzungsmessung sowie Pegelüberwachung.
Wie werden wir bei kritischen Werten informiert?
Alle Messwerte laufen kontinuierlich zusammen und werden über NB-IoT übertragen. Werden vorab definierte Grenzwerte erreicht, löst das System automatisch eine Alarmierung per E-Mail und SMS aus, rund um die Uhr und ohne manuelle Kontrolle vor Ort.
Lässt sich das Monitoring im Bestand nachrüsten?
Ja. Die kabel- und energielose Sensorik ist auf Nachrüstung ausgelegt und lässt sich auch an schwer zugänglichen oder überfluteten Bauteilen anbringen. Eine bauliche Vorbereitung oder ein Stromanschluss vor Ort ist nicht erforderlich.

Projektanfrage

Sichern Sie Ihre Hafen- und Logistikbauwerke

Schildern Sie uns Bauwerk und Fragestellung. Sie erhalten kurzfristig eine belastbare Ersteinschätzung, inklusive geeigneter Messgrößen und Sensorik.

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