Fugenüberwachung im Schwimmbad mit Smart Joint

Ein passives Sensorkabel liegt im Fugenmörtel und meldet, wenn Wasser in die Abdichtungsebene eindringt. Ohne Batterie, ohne Stromanschluss, ausgelesen per RFID durch Fliese und Mörtel hindurch.

  • Passiv, ohne Batterie
  • Auslesung per RFID
  • Im Fugenmörtel eingebettet
Gefliestes Schwimmbecken in einem Hallenbad, Blick über die Wasserfläche auf Beckenrand und Fugenraster

Ihre Vorteile

Den Zustand der Abdichtung kennen, nicht vermuten

Zwischen Fliese und Beton liegt die Ebene, von der die Dichtigkeit des Beckens abhängt. Sichtbar ist sie nie, und genau deshalb fällt ein Schaden dort erst auf, wenn er groß geworden ist.

Beratung anfragen

Frühwarnsystem

Feuchtigkeit in der Fuge wird erkannt, bevor sie sichtbar wird und massive Schäden verursacht.

Planbare Instandhaltung

Weg von der Feuerwehraktion, hin zu geplanter und kosteneffizienter Wartung.

Werterhalt

Aktives Monitoring verlängert die Lebensdauer des Bades, statt sie unbemerkt zu verkürzen.

Nachhaltigkeit

Keine Ressourcenverschwendung durch unnötige Sanierungen und keinen unbemerkten Wasserverlust.

Warum die Fuge zählt

Der Schaden beginnt dort, wo niemand hinsieht

Ungewollter Wassereintritt führt zu massiven Schäden, die oft erst bemerkt werden, wenn es zu spät ist.

Unsichtbare Gefahr

Chlorwasser dringt durch mikroskopische Risse unbemerkt in die Konstruktion ein und breitet sich aus.

Korrosion und Schäden

Aggressives Chlorwasser greift Bewehrungsstahl und Beton an, was die Statik gefährden kann.

Teure Sanierungen

Spät erkannte Schäden erfordern oft eine komplette Schließung und eine kostenintensive Generalsanierung.

Blindflug

Ohne Monitoring haben Betreiber keine Information über den Zustand der kritischen Abdichtungsebenen.

Die Technologie

Präzision trifft Langlebigkeit

Das System wurde für die rauen Bedingungen in Schwimmbädern entwickelt und verbindet ein robustes Design mit RFID-Technologie.

RFID-basierte Auslesung
Kontaktlose Datenerfassung durch Fliese und Mörtel hindurch. Nichts muss geöffnet werden.
Im Fugenmörtel eingebettet
Das Sensorkabel liegt dauerhaft in der Fuge, unter dem Fliesenbelag, und bleibt dort unberührt.
Energieautark und passiv
Keine Batterien, keine Wartung. Die Energie für die Messung kommt im Moment der Auslesung vom Lesegerät.

Der Aufbau von oben nach unten

  1. 01

    Fliese

    Der sichtbare Belag. Die Auslesung funktioniert durch ihn hindurch.

  2. 02

    Dichtung

    Die Abdichtungsebene, deren Zustand sonst niemand kennt.

  3. 03

    Sensor

    Hier sitzt Smart Joint

    Das passive Sensorkabel, eingelegt in den Fugenmörtel.

  4. 04

    Beton

    Die Konstruktion, die das Chlorwasser angreifen würde.

Ausgelesen wird von außen, durch Fliese und Mörtel hindurch. Nichts muss geöffnet werden.

Einfache Integration

Drei Schritte, einmal beim Fliesenlegen

Der Aufwand fällt genau einmal an, während ohnehin gearbeitet wird. Danach braucht das System nichts mehr.

  1. 01

    Einbau

    Das Sensorkabel wird während der Fliesenarbeiten direkt in den Fugenmörtel eingelegt.

  2. 02

    Aktivierung

    Das System ist sofort aktiv. Es braucht keine Stromversorgung und keine Batterien.

  3. 03

    Überwachung

    Die Daten werden regelmäßig manuell oder automatisiert per RFID ausgelesen.

Der Unterschied

Was sich für den Betreiber ändert

Ohne Überwachung

  • Schäden oft erst nach Jahren sichtbar
  • Hohes Risiko für Korrosion
  • Teure Generalsanierung nötig
  • Ungewissheit über den Zustand

Mit Smart Joint

  • Sofortige Detektion von Feuchtigkeit
  • Aktiver Schutz der Bausubstanz
  • Punktuelle, günstige Reparatur
  • Transparenz und Datensicherheit

Einsatzbereiche

Wo Smart Joint eingebaut wird

Öffentliche Bäder

Sicherheit für Betreiber und Badegäste in kommunalen Einrichtungen.

Hotels und Spas

Vermeidung von Betriebsausfällen in hochpreisigen Wellness-Bereichen.

Neubau und Sanierung

Ideal zur Integration in der Bauphase, für langfristige Absicherung.

Was Bäderbetriebe darüber hinaus überwachen lassen, von der Beckenkonstruktion bis zur Technikzentrale, steht auf der Branchenseite.

Zu den Schwimmbädern

Smart Joint für Ihr Becken

Sagen Sie uns, ob Sie neu bauen, sanieren oder einen Bestand überwachen möchten. Wir zeigen Ihnen die Integrationsmöglichkeiten.

Christian Steffes Christian Steffes

Datenplattform

Alle Messwerte auf einer Plattform

Die Sensoren übertragen ihre Messwerte per Funk an die Datenplattform. Dort werden sie ausgewertet, dokumentiert und laufend gegen Ihre Grenzwerte geprüft.

  • KI bei der Datenanalyse
  • Nutzerorientierte Reportings
  • Kontinuierliche Auswertung
  • Warn- und Alarmschwellen
  • Alarmierung per E-Mail und SMS
  • Fernzugriff rund um die Uhr
Mehr zu Überwachung & Alarmierung
Monitoring-Plattform Beispielansicht
Messverlauf im Sollbereich
Warnschwelle
  • KI bei der Datenanalyse Zustand im Sollbereich
  • Nutzerorientierte Reportings Bericht bereit
  • Alarmierung Grenzwerte überwacht
FAQ

Häufig gestellte Fragen zu Smart Joint

Wie funktioniert die Fugenüberwachung genau?
Ein passives Sensorkabel wird direkt in die Fuge eingebettet. Über RFID-Technologie kann von außen gemessen werden, ob Feuchtigkeit in den Bereich eingedrungen ist. Das System erkennt Veränderungen im elektrischen Widerstand des Umgebungsmaterials.
Kann Smart Joint nachgerüstet werden?
Eine Nachrüstung ist möglich, wenn Fugen erneuert werden. Am einfachsten und kosteneffizientesten ist die Integration jedoch bei Neubauten oder Generalsanierungen, wenn der Fliesenbelag neu verlegt wird.
Braucht die Messstelle einen Stromanschluss?
Nein. Der Sensor ist passiv, er enthält keine Batterie und benötigt keine Versorgung. Die Energie für die Messung kommt im Moment der Auslesung vom RFID-Lesegerät. Genau deshalb kann er dauerhaft unter dem Fliesenbelag liegen.
Was unterscheidet Smart Joint vom Leckagemonitoring?
Das Feuchtekabel des Leckagemonitorings liegt offen oder im Estrich und meldet aktiv über ein Gateway. Smart Joint liegt dauerhaft im Fugenmörtel eines Beckens, arbeitet ohne jede Energieversorgung und wird per RFID ausgelesen. Die Aufgabe ist verwandt, die Einbausituation ist eine völlig andere.

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