Parkhaus-Monitoring, das Chloridschäden früh sichtbar macht.
Tausalz, Feuchtigkeit und Abgase setzen Parkbauten dauerhaft zu und greifen den Stahlbeton an. Mit sensorgestütztem Monitoring erkennen Sie Chlorideintrag, Bewehrungskorrosion und Risse früh, planen die Instandsetzung gezielt und sichern die Nutzungsdauer.
Nutzen bei Parkbauten
Ihr Vorteil als Betreiber, Verwalter oder Eigentümer
Tausalz, Feuchtigkeit und Abgase setzen Parkhäusern und Tiefgaragen dauerhaft zu. Sensorgestütztes Monitoring macht Chloridschäden, Bewehrungskorrosion und Risse früh sichtbar und steuert Instandsetzung wie Betrieb auf Basis echter Daten.
Jetzt anfragenChloridschäden früh erkennen
Tausalz aus dem Winterbetrieb treibt Chloride in den Beton und greift die Bewehrung an. Feuchte- und Korrosionssensoren machen diesen Prozess sichtbar, lange bevor Betonabplatzungen auftreten.
Instandsetzung gezielt planen
Statt flächig zu sanieren, zeigen Ihnen die Messdaten, wo und wann eingegriffen werden muss. Das senkt die Kosten der Betoninstandsetzung und verkürzt die Sperrzeiten für die Nutzer.
Auch im Neubau vorsorgen
Bereits beim Neubau eingebaute Sensoren überwachen den Zustand ab dem ersten Tag, sichern die Bauqualität und ermöglichen später eine differenzierte statt pauschale Instandsetzung.
Schwer zugängliche Bereiche im Blick
Überbaute Dachabdichtungen, Entwässerungstiefpunkte und Wartungsschächte lassen sich manuell kaum kontrollieren. Sensoren überwachen genau diese kritischen Stellen automatisch.
Live-Szenario
Wie Chloride den Beton angreifen, unsichtbar bis zum Schaden
Der Querschnitt zeigt, wie chloridhaltiges Wasser von der Parkdeck-Oberfläche in den Beton eindringt und sich der Bewehrung nähert. Starten Sie die Simulation und beobachten Sie, wann Feuchte- und Korrosionssensoren anschlagen, lange bevor der Beton abplatzt.
Schematische Darstellung, keine Messdaten
Chloridfront
StabilEindringtiefe im Beton
0 mm
Grenzwert 40 mm (Bewehrung)
Feuchte
StabilFeuchte im Entwässerungstiefpunkt
0 %
Grenzwert 90 %
Korrosionssignal
StabilAngriff auf die Bewehrung
0 %
Grenzwert 100 %
Erreicht die Chloridfront die Bewehrung, alarmiert das System automatisch, statt auf die nächste Begehung zu warten.
Was wir überwachen
Die kritischen Größen im Parkbauwerk
Von Feuchte und Korrosion im Beton über Rissbreiten an Rampen, Decken und Stützen bis zu Verformungen, jede Messaufgabe mit der passenden Sensorik, konzentriert auf die Bereiche mit dem höchsten Schadensrisiko.
Beton & Bewehrung
Feuchte- und Korrosionsmonitoring
Feuchte- und Korrosionssensoren sitzen dort, wo sich Wasser sammelt, im Entwässerungstiefpunkt der Decke und an den Entwässerungsfugen der Rampen, sowie in tragenden Stützen. Sie machen Chlorideintrag und den Angriff auf die Bewehrung sichtbar, bevor der Beton abplatzt.
Zum Betonmonitoring
Rampen, Decken & Stützen
Rissmonitoring an tragenden Bauteilen
An Rampen, Decken und Stützen erfassen Wegaufnehmer Rissbreitenänderungen kontinuierlich. So erkennen Sie, wenn feine Risse in der Betonoberfläche wachsen und chloridhaltiges Wasser in kritische Zonen eindringt, statt es erst bei der Begehung zu bemerken.
Zum Rissmonitoring
Verformung & Lage
Neigungsmonitoring bei Verformungen
Wo Verformungen der tragenden Struktur relevant sind, ergänzt Neigungsmonitoring das Bild. Zusammen mit Feuchte-, Korrosions- und Rissdaten entsteht eine belastbare Zustandshistorie für die Instandhaltungsplanung und den Nachweis gegenüber Sachverständigen und Versicherern.
Zum NeigungsmonitoringAlles aus einer Hand
Vom Messkonzept bis zum laufenden Betrieb
Sie koordinieren keine Einzelgewerke. Konzeption, Installation, Wartung und die laufende Überwachung Ihres Parkbauwerks erhalten Sie von einem Ansprechpartner, im Neubau wie im Bestand.
Konzeption
Wir legen die kritischen Messpunkte fest, an Entwässerungstiefpunkten, Rampen, Stützen und überbauten Dachabdichtungen, wählen die Sensorik und definieren Warn- und Alarmgrenzen.
Mehr erfahrenInstallation
Die funkbasierte Sensorik wird ohne Kabeltrassen durch das Bauwerk montiert, im Neubau oder nachgerüstet im Bestand, ohne den Betrieb dauerhaft zu unterbrechen.
Mehr erfahrenWartung & Betrieb
Wir halten das System betriebsbereit und liefern belastbare Daten. Über die Abfrage der Feuchtigkeitswerte lassen sich Inspektionsintervalle gezielt statt starr nach Kalender steuern.
Mehr erfahrenÜberwachung & Alarmierung
Feuchtigkeit, Korrosionsfortschritt und Rissbreiten laufen in eine zentrale Auswertung und werden über die Zeit vergleichbar. Bei Grenzwertüberschreitung alarmiert das System automatisch.
Mehr erfahrenAus der Praxis
Vorsorge ab dem ersten Tag beim Parkhaus-Neubau
Ausgangssituation
Die Instandsetzung bestehender Parkhäuser ist teuer, weil Schäden bei Sichtbarwerden meist weit fortgeschritten sind. Die Stadtverwaltung wollte diesen Weg beim Neubau von vornherein vermeiden.
Umsetzung
Bereits während der Bauphase wurden Feuchtigkeits- und Korrosionssensoren mit Corrodec2G eingebaut. Ausgelesen wird manuell per Handlesegerät oder vollautomatisch per Fernauslesung.
Ergebnis
Der Bauwerkszustand ist von der VOB-Abnahme an nachvollziehbar, ohne teure Nachrüstung. Spätere Instandsetzungen lassen sich gezielt statt pauschal steuern.
Auf einen Blick
- Sensoren bereits in der Bauphase eingebaut
- Korrosionsüberwachung mit Corrodec2G
- Fernauslesung oder Handlesegerät
- Zustand ab der VOB-Abnahme dokumentiert
Tiefgarage Boppard
Betonmonitoring an einem Parkbauwerk zur objektiven Bewertung des Bauwerkszustands über die Zeit, funkbasiert und ohne Kabelaufwand.
Passende Sensorik
Diese Sensorik sitzt im Parkbauwerk
Chloridbelastung und Korrosion stehen im Vordergrund, dazu Rissbreite und Neigung der Bauteile.
ProdukteKorrosionssensor CorroDec 2GZweistufige Drahtüberwachung im Beton: zeigt, ob die Korrosionsfront eine definierte Tiefe erreicht hat.
ProdukteFeuchtigkeitssensor CorroDec 2GPassiver RFID-Sensor für Feuchte direkt im Beton, energielos und langlebig.
ProdukteRisssensorRissbreite mit 0,003 mm Auflösung, wahlweise Solar, Langzeitbatterie oder Feststrom.
ProdukteNeigungssensorNeigung und Setzung tragender Bauteile ab 0,001°, Gateway integriert.Datenplattform
Alle Messwerte auf einer Plattform
Die Sensoren übertragen ihre Messwerte per Funk an die Datenplattform. Dort werden sie ausgewertet, dokumentiert und laufend gegen Ihre Grenzwerte geprüft.
- KI bei der Datenanalyse
- Nutzerorientierte Reportings
- Kontinuierliche Auswertung
- Warn- und Alarmschwellen
- Alarmierung per E-Mail und SMS
- Fernzugriff rund um die Uhr
- KI bei der Datenanalyse Zustand im Sollbereich
- Nutzerorientierte Reportings Bericht bereit
- Alarmierung Grenzwerte überwacht
Monitoring für Ihr Parkhaus
Neubau mit Vorsorge ab dem ersten Tag oder Bestandsbauwerk mit bekanntem Schadensbild: Sagen Sie uns, um welches Bauwerk es geht. Wir schlagen die Messpunkte vor.
Entscheidungsgrundlage
Was Sie am Parkhaus entscheiden können
Ein Parkhaus muss Geld verdienen, während es saniert wird. Die meisten Entscheidungen drehen sich deshalb darum, wie viel Betrieb möglich bleibt und was das kostet.
- 01
Ebene sperren oder im Betrieb halten
Ein belegter Zustandsverlauf zeigt, ob ein Deckenfeld weiter befahrbar ist. Das entscheidet darüber, wie viele Stellplätze während einer Maßnahme in Betrieb bleiben.
- 02
Im laufenden Betrieb sanieren oder komplett schließen
Abschnittsweise Instandsetzung ist teurer in der Bauzeit, aber billiger im Ertragsausfall. Ohne Zustandsdaten lässt sich diese Rechnung nicht aufmachen.
- 03
Chloridsanierung auf den richtigen Bereich begrenzen
Feuchte- und Korrosionswerte zeigen, wo der Chlorideintrag tatsächlich kritisch ist. Flächige Betonsanierung wird damit zur Ausnahme statt zur Regel.
- 04
Instandhaltungsrücklage begründen
Eigentümergemeinschaften und Verwalter müssen Ausgaben belegen. Ein dokumentierter Verlauf ist eine belastbarere Grundlage als ein Sichtbefund.
- 05
Verkehrssicherungspflicht nachweisen
Wer ein Parkhaus betreibt, haftet für dessen Zustand. Eine lückenlose Überwachung dokumentiert, dass der Zustand bekannt und beobachtet war.
Häufige Fragen zum Parkhaus-Monitoring
Warum ist Parkhaus-Monitoring bei Tiefgaragen besonders wichtig?
Wie funktioniert die Überwachung von Tiefgaragen mit Sensoren?
Lohnt sich Monitoring auch bei der Instandsetzung eines Parkhauses?
Kann man Sensoren schon beim Neubau eines Parkhauses einbauen?
Welche Bereiche einer Tiefgarage sollten überwacht werden?
Wie hilft Parkhaus-Monitoring, Instandsetzungskosten zu senken?
Projektanfrage
Behalten Sie Ihr Parkbauwerk im Blick
Sie betreiben oder verwalten ein Parkhaus oder eine Tiefgarage und wollen den Zustand dauerhaft im Blick behalten oder eine anstehende Instandsetzung datenbasiert planen. Schildern Sie uns Ihr Bauwerk, Sie erhalten kurzfristig eine belastbare Ersteinschätzung mit passenden Messpunkten und Sensorik.
+49 6742 8599600 DE +41 41 670 00 11 CH [email protected]