Vibrationssensor SHAKEdot
Der SHAKEdot misst Erschütterungen dreiachsig direkt am Bauwerk und überträgt sie ohne Kabel und ohne Baustrom. Er läuft bis zu sechs Monate autark und meldet eine Grenzwertüberschreitung im Moment, in dem sie auftritt.
- 3-achsiger MEMS-Sensor
- LTE-M & NB-IoT
- Bis 6 Monate autark
Warum der SHAKEdot
Messen, wo kein Kabel hinkommt
Klassische Messsysteme brauchen Verkabelung, Stromversorgung und eine Konfiguration vor Ort. Der SHAKEdot bringt beides mit und lässt sich dort setzen, wo die Erschütterung ankommt, nicht dort, wo eine Leitung liegt.
Keine Verkabelung
Die Übertragung läuft vollständig drahtlos über LTE-M und NB-IoT. Auch fremde Nachbarbebauung lässt sich ohne baulichen Eingriff einbinden.
Autarker Betrieb
Keine externe Stromversorgung nötig. Die Batterie trägt bis zu sechs Monate, damit übersteht der Sensor eine ganze Bauphase.
Schnelle Installation
Plug and Play, ohne aufwendige Konfiguration vor Ort. Der Sensor ist einsatzbereit, sobald er sitzt.
Zugriff aus der Ferne
Messwerte und Statusinformationen sind jederzeit remote abrufbar. Für einen Blick auf die Baustelle muss niemand hinfahren.
Ereignisbasierte Messung
Der Sensor zeichnet auf, wenn etwas passiert, statt eine Dauerkurve zu füllen. Das schont Batterie und Datenvolumen und hält die Auswertung schlank.
Normkonform bewertet
Die Kennwerte folgen DIN 4150-3 und BS 7385-2 für das Bauwerk und ISO 2631-2 für den Menschen im Gebäude.
Technische Daten
Spezifikationen im Überblick
- Messgröße
- Schwinggeschwindigkeit, dreiachsig
- Sensor
- 3-achsiger MEMS, ±2 g
- Frequenzbereich
- DC bis 500 Hz
- Abtastrate
- 250 Hz
- Messbereich
- PPV 0 bis 60 mm/s
- Datenübertragung
- LTE-M und NB-IoT, MQTT-Schnittstelle
- Speicher
- 32 GB intern
- Energieversorgung
- Batterie, Laufzeit bis 6 Monate
- Bauform
- 100 × 100 × 60 mm
- Messmodus
- ereignisbasiert, mit integrierter Temperaturmessung
Funktionsprinzip
Vom Rammschlag zur Meldung
Der Sensor sitzt am Bauteil und wartet. Erst wenn eine Erschütterung die Aufzeichnungsschwelle übersteigt, zeichnet er das Ereignis in allen drei Achsen auf. Aus dem Ereignis werden die Kennwerte gebildet, die die Normen verlangen, und gegen den Grenzwert des jeweiligen Gebäudes geprüft.
- 01
Ereignis erfassen
Der 3-achsige MEMS-Sensor tastet mit 250 Hz ab und zeichnet auf, sobald die Schwelle überschritten wird. Zwischen den Ereignissen bleibt er im Ruhezustand.
- 02
Kennwerte bilden
Aus den drei Achsen entsteht die maximale Schwinggeschwindigkeit als PPV. Für die Wirkung auf Menschen im Gebäude kommt der MTVV nach ISO 2631-2 dazu.
- 03
Übertragen und alarmieren
Die Werte gehen per LTE-M oder NB-IoT in die Plattform. Bei Überschreitung des projektspezifischen Grenzwerts löst die Alarmierung automatisch aus, per E-Mail, SMS oder Schnittstelle.
Simulation
Drei Achsen, ein Kennwert
Eine Erschütterung hat eine Richtung. Der Sensor misst deshalb in allen drei Raumachsen und bildet daraus die maximale Schwinggeschwindigkeit, den PPV. Lösen Sie einen Rammschlag aus und sehen Sie, welche Achse ihn trägt.
Nur Demonstration
Einsatzbereiche
Wo der SHAKEdot misst
Ein Ansprechpartner
Vom Messkonzept bis zur Alarmierung
Der Sensor ist ein Baustein, kein Selbstzweck. Auf Wunsch übernimmt Infrasolute Konzeption, Installation, Betrieb und die laufende Überwachung als Komplettlösung, keine Einzelteile.
- 01
Konzept & Planung
Wir klären die Randbedingungen, legen Messpunkte fest und leiten die Grenzwerte aus der Gebäudeklasse der Nachbarschaft ab.
Mehr erfahren - 02
Installation
Fachgerechte Montage, Systemtest und Einrichtung der Datenübertragung, ohne Kabelziehen und ohne Baustrom.
Mehr erfahren - 03
Wartung & Betrieb
Wir halten Sensorik und Übertragung betriebsbereit und passen Schwellen an, wenn sich der Bauablauf ändert.
Mehr erfahren - 04
Überwachung & Alarm
Laufende Überwachung, Alarmmanagement und automatisiertes Reporting über die gesamte Bauzeit.
Mehr erfahren
Passende Lösungen
Der Sensor als Teil einer Lösung
Ob baubegleitend über Wochen oder dauerhaft über Jahre: das Gerät ist dasselbe, die Fragestellung entscheidet über das Konzept.
Erschütterungsmessung (DIN 4150)
Die baubegleitende Anwendung: Grenzwerte nach Gebäudeklasse, Beweissicherung und automatische Alarmierung bei Rammen, Abbruch und Sprengung.
Zur Lösung
Vibrationsmonitoring
Die Dauerüberwachung: Schwinggeschwindigkeit und Eigenfrequenz über Jahre verfolgt, mit Trendanalyse und Alarm bei Abweichung.
Zur Lösung
Bauwerksmonitoring
Die Dachseite über alle Messgrößen, wenn Erschütterung nur eine von mehreren Fragen am Bauwerk ist.
Zur LösungWelche Erschütterung wollen Sie nachweisen?
Nennen Sie uns die Baumaßnahme und die Nachbarschaft. Wir leiten Messpunkte und Grenzwerte ab und sagen Ihnen, wie viele Sensoren es braucht.
Datenplattform
Alle Messwerte auf einer Plattform
Die Sensoren übertragen ihre Messwerte per Funk an die Datenplattform. Dort werden sie ausgewertet, dokumentiert und laufend gegen Ihre Grenzwerte geprüft.
- KI bei der Datenanalyse
- Nutzerorientierte Reportings
- Kontinuierliche Auswertung
- Warn- und Alarmschwellen
- Alarmierung per E-Mail und SMS
- Fernzugriff rund um die Uhr
- KI bei der Datenanalyse Zustand im Sollbereich
- Nutzerorientierte Reportings Bericht bereit
- Alarmierung Grenzwerte überwacht
Häufig gestellte Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Vibrationsmonitoring und Erschütterungsmessung?
Welche Normen werden angewendet?
Wie funktioniert die Alarmierung?
Können die Messdaten als Nachweis verwendet werden?
Ist das System auch für kleine Baustellen geeignet?
Wie lange hält die Batterie?
Projektanfrage
Vibrationssensor anfragen
Wenn Sie Erschütterungen baubegleitend oder dauerhaft überwachen möchten, schildern Sie uns die Aufgabe. Wir empfehlen Messstellen und Grenzwerte und melden uns kurzfristig zurück.
+49 6742 8599600 DE +41 41 670 00 11 CH [email protected]