Innenbereich eines Hotelbads mit langem Becken, Liegen und Säulen

Schwimmbäder überwachen, bevor das Becken geschlossen wird.

Zwischen Fliese und Beton liegt die Ebene, von der die Dichtigkeit des Beckens abhängt. Sehen kann man sie nie. Sensorik im Fugenmörtel meldet eindringendes Wasser, solange die Reparatur noch punktuell bleibt.

Ihre Vorteile

Das Bad bleibt offen, weil der Schaden klein bleibt

Ein Bad lässt sich nicht für ein paar Tage schließen. Jede Sanierung am Becken ist ein Betriebsausfall, und der kostet mehr als die Bauleistung selbst. Deshalb zählt, wie früh ein Schaden auffällt.

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Schließzeiten vermeiden

Ein früh erkannter Wassereintritt lässt sich punktuell reparieren. Spät erkannt wird daraus eine Generalsanierung mit kompletter Schließung.

Budget planbar machen

Wer den Zustand der Abdichtung kennt, setzt Instandhaltung in den Haushalt statt in die Rücklage für den Notfall.

Bausubstanz schützen

Chlorwasser greift Bewehrungsstahl und Beton an. Früherkennung hält den Angriff dort, wo er noch reparabel ist.

Betreiberpflichten belegen

Eine durchgehende Messreihe dokumentiert, dass der Zustand des Bauwerks beobachtet wurde, statt sich auf Sichtprüfungen zu verlassen.

Was auf dem Spiel steht

Vier Dinge, die im Becken schiefgehen

Der Wassereintritt bleibt unsichtbar

Chlorwasser dringt durch mikroskopische Risse in die Konstruktion ein. Sichtbar wird das erst, wenn es an anderer Stelle wieder austritt.

Der Stahl korrodiert im Verborgenen

Aggressives Chlorwasser greift Bewehrungsstahl und Beton an. Das kann bis an die Statik gehen.

Die Sanierung trifft den Betrieb

Spät erkannte Schäden erfordern oft eine komplette Schließung und eine kostenintensive Generalsanierung.

Der Zustand ist unbekannt

Ohne Monitoring gibt es keine Information über die Abdichtungsebenen, sondern nur den Eindruck von der Oberfläche.

Wer damit arbeitet

Bäder, bei denen ein Ausfall teuer wird

Kommunale Bäder

Hallen- und Freibäder in öffentlicher Hand, bei denen eine Schließung sofort die Öffentlichkeit betrifft.

Hotels und Spas

Wellness-Bereiche, deren Ausfall unmittelbar auf den Umsatz durchschlägt.

Therapie- und Vereinsbäder

Bäder mit festem Belegungsplan, bei denen sich ein Ausfall nicht kurzfristig verschieben lässt.

Neubau und Generalsanierung

Der günstigste Zeitpunkt für den Einbau, weil der Fliesenbelag ohnehin neu verlegt wird.

Der günstigste Zeitpunkt für den Einbau im Becken ist eine ohnehin geplante Sanierung des Fliesenbelags. Wenn bei Ihnen eine ansteht, lohnt sich das Gespräch vorher, nicht danach.

Passende Sensorik

Diese Sensorik sitzt im Bad

Feuchteeintrag und Chloridbelastung sind hier die kritischen Größen. Zwei Geräte decken sie ab.

Alle Produkte

Monitoring für Ihr Bad

Schildern Sie uns Alter, Aufbau und die anstehenden Maßnahmen. Wir sagen Ihnen, was sich überwachen lässt und wann der Einbau am günstigsten ist.

Benedikt Seuss Benedikt Seuss

Datenplattform

Alle Messwerte auf einer Plattform

Die Sensoren übertragen ihre Messwerte per Funk an die Datenplattform. Dort werden sie ausgewertet, dokumentiert und laufend gegen Ihre Grenzwerte geprüft.

  • KI bei der Datenanalyse
  • Nutzerorientierte Reportings
  • Kontinuierliche Auswertung
  • Warn- und Alarmschwellen
  • Alarmierung per E-Mail und SMS
  • Fernzugriff rund um die Uhr
Mehr zu Überwachung & Alarmierung
Monitoring-Plattform Beispielansicht
Messverlauf im Sollbereich
Warnschwelle
  • KI bei der Datenanalyse Zustand im Sollbereich
  • Nutzerorientierte Reportings Bericht bereit
  • Alarmierung Grenzwerte überwacht
FAQ

Häufig gestellte Fragen zum Monitoring in Schwimmbädern

Lässt sich ein bestehendes Becken nachrüsten?
Bei Smart Joint ist eine Nachrüstung möglich, wenn die Fugen erneuert werden. Am einfachsten und kosteneffizientesten ist die Integration bei Neubauten oder Generalsanierungen, wenn der Fliesenbelag ohnehin neu verlegt wird. Für Technikräume und Rohrleitungstrassen lässt sich das Leckagemonitoring dagegen jederzeit nachrüsten, dort wird ein Feuchtekabel ohne bauliche Eingriffe verlegt.
Stört die Sensorik den Badebetrieb?
Nein. Der Sensor von Smart Joint liegt im Fugenmörtel unter dem Fliesenbelag und ist von der Beckenseite nicht sichtbar. Ausgelesen wird kontaktlos per RFID, dafür muss nichts geöffnet und nichts abgelassen werden.
Welche Bereiche eines Bades lassen sich überwachen?
Im Becken selbst die Fugen und damit die Abdichtungsebene. Darüber hinaus kommen je nach Fragestellung Feuchte und Chlorid im Beton, Rissbreiten an der Konstruktion und austretendes Wasser in Technikräumen in Frage. Welche Kombination sinnvoll ist, klären wir im Messkonzept, das hängt stark vom Alter und vom Aufbau des Bades ab.
Braucht die Sensorik im Becken einen Stromanschluss?
Smart Joint nicht. Der Sensor ist passiv, er enthält keine Batterie und bezieht die Energie für die Messung im Moment der Auslesung vom Lesegerät. Für Sensorik außerhalb des Beckens, etwa im Technikraum, gelten die üblichen Anforderungen der jeweiligen Lösung.
Gibt es Referenzbäder?
Zu Schwimmbädern liegen uns derzeit keine veröffentlichten Projektberichte vor. Die eingesetzte Sensorik ist in anderen Bauwerksarten seit Jahren im Einsatz, von Brücken über Tiefgaragen bis zu Hafenanlagen. Sprechen Sie uns an, wenn Sie den Stand zu einem konkreten Bauvorhaben besprechen möchten.

Projektanfrage

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Ob Neubau, Generalsanierung oder laufender Betrieb: schildern Sie uns die Ausgangslage. Sie erhalten kurzfristig eine Einschätzung, welche Überwachung sich lohnt.

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