Korrosion erkennen, bevor sie sichtbar wird
Feuchte und Chloride zerstören Beton und Bewehrung von innen. Mit passiven, energielosen CorroDec 2G Sensoren erkennen Sie kapillare Feuchte, Chloridfronten und Korrosionsrisiko früh genug, um gezielt und kosteneffizient zu handeln.
Warum Feuchte- & Korrosionsmonitoring
Warum Feuchte im Bauteil so gefährlich ist
Beton und Stahl bilden eine wirtschaftliche und belastbare Kombination, mit einem natürlichen Schwachpunkt: Feuchtigkeit und Chloride zerstören mit der Zeit die schützende Passivschicht des Bewehrungsstahls. Die Schäden entstehen unbemerkt im Inneren, lange bevor Abplatzungen und Risse an der Oberfläche sichtbar werden.
Jetzt anfragenVerlust der Passivschicht
Chloride und dauerhafte Feuchte lösen den korrosionsschützenden Passivfilm des Bewehrungsstahls auf. Der Stahl beginnt zu rosten, zunächst völlig verborgen.
Frühwarnung statt Sanierungsfall
Sind Lochfraß, Abplatzungen und Risse erst sichtbar, ist der Sanierungsaufwand bereits erheblich. Monitoring erkennt die Korrosionsaktivität, bevor sie zur Gefahr wird.
Feuchtetrend im Beton
Der Feuchtigkeitssensor misst die elektrische Leitfähigkeit und die Temperatur im Bauteil und liefert einen verlässlichen Trend, wie sich die Feuchte entwickelt.
Chlorid- und Korrosionsrisiko
Der Korrosionssensor überwacht mit umlaufendem Sensordraht in zwei Ebenen, ob korrosive Einflüsse den Bewehrungsstahl erreichen.
Werterhalt der Investition
Wer den Zustand kennt, saniert gezielt und kosteneffizient statt flächig. Das sichert nachhaltig die Substanz und den Wert des Bauwerks.
Nachweis und Kontrolle
Das Monitoring belegt die Qualität eines Neubaus und überwacht den Erfolg einer Instandsetzung objektiv über Jahre hinweg.
Simulation
Die Feuchte-Ampel im Bauteil
Verfolgen Sie, wie die kapillare Feuchte in den Beton wandert und die Chloridfront den Bewehrungsstahl erreicht. Die Ampel zeigt das Korrosionsrisiko in jeder Phase, genau das, was der Sensor im echten Bauteil erfasst.
Zustand
Trocken
Kein Risiko
Der Beton ist trocken, die Passivschicht des Bewehrungsstahls ist intakt. Sensordraht Ebene 1 und 2 in Ordnung.
So funktioniert CorroDec 2G
Passives, energieloses Frühwarnsystem für Beton
Die CorroDec 2G Sensoren werden an den gefährdeten Punkten des Bauwerks eingesetzt oder nachgerüstet. Sie sind passiv und energielos und haben keinerlei Kabelverbindung nach außen. Das sichert eine extrem lange Lebensdauer und schließt aus, dass schädliche Stoffe entlang eines Kabels in das Bauwerk gelangen. Erst das Lesegerät versorgt den Sensor bei der Abfrage mit Energie.
- 01
Korrosionssensor
Ein umlaufender Sensordraht wird durch korrosive Einflüsse zerstört. Ausgelesen werden Draht Ebene 1 in Ordnung ja oder nein, Ebene 2 in Ordnung ja oder nein sowie die Temperatur im Beton.
- 02
Feuchtigkeitssensor
Zwei Edelstahlringe messen die elektrische Leitfähigkeit und die Temperatur im Beton und liefern einen verlässlichen Trend der Feuchteentwicklung.
- 03
RFID-Auslesung
Das Lesegerät arbeitet nach dem RFID-Prinzip. In 3 bis 5 Sekunden liefert es Zustand und Messwerte, ganz ohne Kabel und ohne Batterie im Sensor.
Technische Eckdaten
- Lesereichweite
- Standard bis 10 cm, Advanced bis 45 cm
- Externe Antenne
- Einbautiefen bis 100 m möglich
- Betonstärke
- Sonderausführungen bis 100 m
- Datenspeicher
- bis zu 1.000 Sensoren im Lesegerät
Offline vor Ort
Auslesung per Handlesegerät direkt am Bauwerk. Der Selbsttest wertet Zustand und Sensordraht vollautomatisch aus und dokumentiert die Daten per Software.
Online 24/7
Über die Systemerweiterung zur Fernauslesung werden die Daten via Narrowband (NB-IoT) übertragen, visualisiert und bei Grenzwertüberschreitung alarmiert.
Einbauvarianten
Alle technischen Details, Einbauvarianten und der Anfrage-Flow zum passiven Feuchte- und Korrosionssensor CorroDec 2G.
Spannungsrisskorrosion
Feuchte und Chlorid sind die Vorbedingung
Spannungsrisskorrosion entsteht erst, wenn zwei Dinge zusammenkommen: dauerhafte Zugspannung im Spannstahl und ein korrosives Medium wie Chlorid oder Feuchtigkeit. Die zweite Bedingung ist die, die sich direkt im Beton messen lässt, bevor sie wirkt. Der Schaden selbst läuft danach im Inneren ab und zeigt sich erst über die Durchbiegung des Überbaus.
Alles aus einer Hand
Vom Messkonzept bis zum laufenden Betrieb
Infrasolute ist Lösungsanbieter, nicht Teilelieferant. Sie erhalten das gesamte Feuchte- und Korrosionsmonitoring aus einer Hand, mit einem Ansprechpartner über die komplette Laufzeit.
Konzeption
Wir legen Messstellen, Sensortypen und Einbauvarianten passend zum Bauwerk und zu den relevanten Normen fest.
Mehr erfahrenInstallation
Einbau vor dem Betonieren oder nachträglich per Kernlochbohrung, fachgerecht und normkonform verfüllt.
Mehr erfahrenWartung & Betrieb
Wir betreiben das System, prüfen die Sensorik und halten die Auslesung dauerhaft zuverlässig.
Mehr erfahrenÜberwachung & Alarm
Kontinuierliche Auswertung der Messwerte und automatische Alarmierung bei Grenzwertüberschreitung.
Mehr erfahrenFeuchte- & Korrosionsmonitoring für Ihr Bauwerk
Sagen Sie uns, welches Bauwerk Sie überwachen wollen. Wir empfehlen die passenden Sensoren und Messstellen und melden uns kurzfristig mit einem unverbindlichen Angebot.
Datenplattform
Alle Messwerte auf einer Plattform
Die Sensoren übertragen ihre Messwerte per Funk an die Datenplattform. Dort werden sie ausgewertet, dokumentiert und laufend gegen Ihre Grenzwerte geprüft.
- KI bei der Datenanalyse
- Nutzerorientierte Reportings
- Kontinuierliche Auswertung
- Warn- und Alarmschwellen
- Alarmierung per E-Mail und SMS
- Fernzugriff rund um die Uhr
- KI bei der Datenanalyse Zustand im Sollbereich
- Nutzerorientierte Reportings Bericht bereit
- Alarmierung Grenzwerte überwacht
Einsatzbereiche
Wo Feuchte- & Korrosionsmonitoring schützt
Überall dort, wo Chloride, Feuchte und Tausalz den Beton und die Bewehrung angreifen, liefert das Monitoring den entscheidenden Vorsprung.
- Parkhäuser & Tiefgaragen
- Brücken & Spannbeton
- Tunnel & Portale
- Wasser- & Hafenbauwerke
- Flachdächer und Dachaufbauten
- Hochbau und Fassaden
- Klärwerke bei Sulfatbelastung
- Schacht- und Fundamentbauwerke
Verwandte Lösungen
Das passende Monitoring für jede Feuchtefrage
Feuchte- und Korrosionsmonitoring erkennt Schäden verborgen im Bauteil. Für aktive Wasseraustritte, für die Bauphase und für das gesamte Betonbauwerk gibt es die passenden Ergänzungen.
Leckagemonitoring
Erkennt austretendes Wasser in Sekunden, per Feuchtekabel mit sofortiger Alarmierung. Für Keller, Estrich und Technikräume statt Korrosion im Beton.
Zum LeckagemonitoringBetonmonitoring
Das Gesamtpaket für Betonbauwerke: Feuchte, Korrosion, Risse und statische Veränderungen in einer Lösung zusammengeführt.
Zum BetonmonitoringAushärtungsmonitoring
Temperatur, Reifegrad und Festigkeit im frischen Bauteil, für den Ausschalzeitpunkt. Danach übernimmt die Dauerüberwachung im Bauwerk.
Zum AushärtungsmonitoringCase Study
Praxisbeispiel als PDF
Wie ein Monitoring von Feuchte und Korrosion im Projekt aussieht: Tragen Sie Name und E-Mail-Adresse ein, wir schicken Ihnen die Case Study zu.
Häufig gestellte Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Feuchtemonitoring und Leckagemonitoring?
Können die Sensoren nachträglich eingebaut werden?
Brauchen die Sensoren Strom oder eine Kabelverbindung?
Wie werden die Sensoren ausgelesen?
Wie tief im Beton dürfen die Sensoren sitzen?
Lässt sich damit auch Spannungsrisskorrosion überwachen?
Projektanfrage
Feuchte- & Korrosionsmonitoring für Ihr Bauwerk
Sagen Sie uns, welches Bauwerk Sie überwachen wollen. Wir empfehlen die passenden Sensoren und Messstellen und melden uns kurzfristig mit einem unverbindlichen Angebot.
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