Parkhaus in der Instandsetzung: Erfolg messbar machen
Projektfakten
- Bauwerkstyp
- Parkhaus mit Tiefgarage
- Aufgabe
- Probeinstandsetzung absichern und den Instandsetzungserfolg belegen
- Verfahren
- Instandsetzungsprinzip „W“ und Entzug von Salzen aus den Stützen
- Verbaute Sensorik
- Feuchtigkeits- und Korrosionssensoren in Standardausführung
Verbaute Sensorik
Herausforderung
Erst der Schaden, dann die Kalkulation
In Folge hoher mechanischer Belastung und einer Chloridbelastung wurden in den Etagen der Tiefgarage Schäden sichtbar, Risse und Abplatzungen. Um ein genaues Bild zu bekommen, wurde die Tiefgarage untersucht und die Schäden katalogisiert.
Damit war das Problem beschrieben, aber nicht gelöst. Der Bauherr beauftragte eine Probeinstandsetzung, mit zwei Zielen: die Instandsetzungskalkulation verifizieren und eine Technologie festlegen, die zu diesem Objekt und diesen Schäden passt. Eine Probeinstandsetzung ist nur so gut wie die Messung, die ihr Ergebnis belegt.
Lösung
Sensoren im Rissbereich, plus eine Referenzstelle
Zum Einsatz kamen das Instandsetzungsprinzip „W“ und der Entzug von Salzen aus den Stützen. Zur Absicherung wurden Feuchtigkeits- und Korrosionsmonitoringsysteme eingesetzt, Feuchte- und Korrosionssensoren in Standardausführung, eingebaut im Rissbereich der Arbeitsfuge und über Ankoppelmörtel an den Altbeton angebunden.
Der Aufbau hat einen Teil, der leicht übersehen wird und den Unterschied macht: Feuchtesensoren sitzen nicht nur im Instandsetzungsbereich, sondern zusätzlich im unbelasteten Bereich eines Stellplatzes. Diese Referenzstelle liefert den Vergleichswert. Ohne sie wäre jede Veränderung im instandgesetzten Bereich nur eine Zahl, mit ihr wird sie eine Aussage.
Auslesung
Lesegerät passend zur Einbautiefe
Ausgelesen wurde manuell per Handlesegerät. Dabei muss das Gerät zur Einbautiefe des Sensors passen, es gibt Ausführungen für 10 cm und für 30 cm. Zusätzlich ist eine Fernabfrage der Sensoren möglich, und darüber lassen sich die Inspektionsfristen steuern statt sie nach Kalender zu setzen.
Ergebnis
Der Nachweis, dass die Instandsetzung hält
Der Nutzen liegt in der Kette nach der Messung. Der Bauwerkszustand ist unkompliziert sichtbar, der Instandsetzungserfolg lässt sich nachweisen, und bei einem Versagen des Oberflächenschutzsystems kann differenziert dort instand gesetzt werden, wo es nötig ist. Weil sich die Feuchtigkeitswerte abfragen lassen, werden die Inspektionsintervalle gezielt gesteuert, und die Früherkennung von Schädigungen senkt die Kosten der späteren Betoninstandsetzung deutlich. Für den Betrieb heißt das am Ende: geringere Sperrzeiten bei späteren Maßnahmen.
Das Projekt zeigt, wie Betonmonitoring und Feuchte- und Korrosionsmonitoring in Tiefgaragen und Parkhäusern eine Instandsetzung begleiten. Sie planen eine Instandsetzung und wollen deren Erfolg belegen können. Schildern Sie uns Ihr Bauwerk über die Projektanfrage.
Besonderheiten
- Anlass
- Risse und Abplatzungen nach mechanischer Belastung und Chlorideintrag, Schäden katalogisiert
- Einbauort
- Im Rissbereich der Arbeitsfuge, an den Altbeton angebunden mit Ankoppelmörtel
- Referenzmessung
- Feuchtesensoren im unbelasteten Bereich eines Stellplatzes und im Instandsetzungsbereich
- Auslesung
- Handlesegerät passend zur Einbautiefe, 10 cm oder 30 cm, dazu Fernabfrage
Produkte im Einsatz
Diese Sensorik ist hier verbaut
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Datenplattform
Alle Messwerte auf einer Plattform
Die Sensoren übertragen ihre Messwerte per Funk an die Datenplattform. Dort werden sie ausgewertet, dokumentiert und laufend gegen Ihre Grenzwerte geprüft.
- KI bei der Datenanalyse
- Nutzerorientierte Reportings
- Kontinuierliche Auswertung
- Warn- und Alarmschwellen
- Alarmierung per E-Mail und SMS
- Fernzugriff rund um die Uhr
- KI bei der Datenanalyse Zustand im Sollbereich
- Nutzerorientierte Reportings Bericht bereit
- Alarmierung Grenzwerte überwacht
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