Autobahnbrücke A8: Feuchte und Korrosion ab dem Neubau
Projektfakten
- Bauwerkstyp
- Autobahnbrücke, Neubau in einem PPP-Projekt
- Einbau
- Planung und Einbau durch den Konzessionär des PPP-Projekts
- Aufgabe
- Feuchte und Korrosion an Kappen und Fugen über die Gewährleistungszeit beobachten
- Verbaute Sensorik
- Feuchtigkeits- und Korrosionssensoren, mit CorroDec 2G aus der Ferne auslesbar
Verbaute Sensorik
Herausforderung
Schäden erkennen, bevor sie sichtbar werden
Ziel der Planung war es, Schädigungen rechtzeitig zu erkennen, bevor sie sichtbar werden. Wer erst reagiert, wenn der Schaden zu sehen ist, zahlt bei der Betoninstandsetzung mehr und braucht längere Sperrzeiten. Kritisch waren dabei drei Bereiche des Bauwerks: die Kappen, die Fugen und die technologisch bedingten Schwachstellen.
Dieses Projekt lief als PPP-Projekt, und dabei kommt ein zweiter Punkt hinzu: Für das Bauwerk wurde eine sehr lange Gewährleistungszeit vereinbart. Über einen so langen Zeitraum sollte beobachtbar bleiben, ob die eingesetzten Oberflächenschutzsysteme wirken und wie sich die technologisch bedingten Schwachstellen entwickeln.
Lösung
Sensorik, die im Neubau mit in den Beton geht
Geplant und eingebaut hat die Sensorik der Konzessionär des PPP-Projekts, im Neubaubereich. Gesetzt wurden Feuchtigkeits- und Korrosionssensoren gezielt dort, wo die Schäden erwartet werden: im Kappenbereich, an den Fugen und an den technologisch bedingten Schwachstellen.
Ausgewählt wurden die Stellen entsprechend der Schäden, die dort künftig zu erwarten sind. Der Sensor sitzt damit an genau der Stelle, an der später der Schaden entsteht.
Auslesung
Vom Handlesegerät zur Fernauslesung
Zu Beginn wurden die Sensoren per Handlesegerät ausgelesen, direkt am Bauwerk. Das funktioniert, kostet aber jedes Mal einen Termin am Bauwerk. Mit der Sensorgeneration CorroDec 2G ist dieselbe Messung bequem aus der Ferne möglich.
Für den Betreiber ändert das weniger an den Messwerten als am Umgang damit. Die Inspektionsintervalle lassen sich anhand der Daten steuern statt nach Kalender, eine Instandsetzung kann differenziert dort ansetzen, wo das Oberflächenschutzsystem tatsächlich versagt, und die Sperrzeiten für spätere Maßnahmen werden kürzer, weil der Umfang vorher bekannt ist.
Ergebnis
Eine Messreihe, die mit dem Bauwerk beginnt
Die kritischen Stellen des Bauwerks sind seit dem Neubau mit Sensorik belegt. Über die Gewährleistungszeit lässt sich damit beobachten, wie sich Feuchte und Korrosion an Kappen und Fugen entwickeln.
Das Projekt zeigt, wie Betonmonitoring und Feuchte- und Korrosionsmonitoring im Brückenbau wirken, wenn sie schon in der Bauphase mitgeplant werden. Sie planen ein Bauwerk oder eine Instandsetzung und wollen den Zustand danach belegen können. Schildern Sie uns Ihr Projekt über die Projektanfrage.
Besonderheiten
- Einbauorte
- Kappen, Fugen und technologisch bedingte Schwachstellen des Neubaus
- Beobachtungszeitraum
- Ausgelegt auf die sehr lange vereinbarte Gewährleistungszeit des Projekts
- Auslesung
- Zunächst per Handlesegerät am Bauwerk, mit CorroDec 2G aus der Ferne
- Nutzen im Betrieb
- Inspektionsintervalle steuern und Sperrzeiten bei späteren Instandsetzungen verkürzen
Produkte im Einsatz
Diese Sensorik ist hier verbaut
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Datenplattform
Alle Messwerte auf einer Plattform
Die Sensoren übertragen ihre Messwerte per Funk an die Datenplattform. Dort werden sie ausgewertet, dokumentiert und laufend gegen Ihre Grenzwerte geprüft.
- KI bei der Datenanalyse
- Nutzerorientierte Reportings
- Kontinuierliche Auswertung
- Warn- und Alarmschwellen
- Alarmierung per E-Mail und SMS
- Fernzugriff rund um die Uhr
- KI bei der Datenanalyse Zustand im Sollbereich
- Nutzerorientierte Reportings Bericht bereit
- Alarmierung Grenzwerte überwacht
Projektanfrage
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